Hobby-Drehorgelbau




Bisher habe ich eine Vielzahl von Drehorgeln mit 20 Tonstufen, von einem bis hin zur fünf-registrigen Orgel hergestellt.

 

Das Gehäuse meiner Orgeln ist generell aus verschiedenen Massivhölzern aufwendig mit Rahmen und Füllung gefertigt.Bei dieser Orgel hier handelt es sich um Eukalyptusholz, daß Deckblatt der Prospektpfeifen ist aus edlem Buchsbaumholz .

Alle Hölzer sind mit Klarlack lackiert so das die natürliche Holzfärbung zum vorschein kommt.

 

Die 20 Holzpfeifen sind unterteilt in: 3 Bässe

                                                          8 Begleitpfeifen

                                                          9 Melodienpfeifen.

Die 3 Basspfeifen sind im inneren des Gehäuses untergebracht und die restlichen 17 Pfeifen stehen im Prospekt.Das Register heiß Gedeckt 4' und ist auf eine Lautstärke von 80mm Ws eingestellt.

Ideal also für häusliches musizieren.

 

Meine Kurbeln fertige ich ebenso aus Massivholz  in geschwungener Form her.Die Kurbel ist hier aus Weissbuche und der Griff aus Nussbaumholz.

Auf dem zweitem Bild sieht man zudem noch die in einer Führung laufenden Rückspulkurbel, sobald das Notenband zu Ende gespielt ist wird es mit der Rückspulkurbel zurück gedreht.

 

Hier noch einmal zwei Bilder von der Seite betrachtet einmal mit geschlossenem Deckel und einmal halb aufgeklappt so das der Abnehmerkasten frei liegt, wie hier unten zu sehen ist.



Der Abnehmerkasten auch Spieltisch genannt, ist aus Plattenmaterial in diesem Fall aus 12er Multiplex.

Das ist ganz wichtig damit sich nichts verzieht und die Orgel auch noch Jahre später einfach zum spielen ist.

Alle Antriebselemente sind kugelgelagert.

Meine Orgeln funktionieren nach dem Abstromprinzip.

(Abstrompneumatik)

 

Und hier sieht man nun noch einmal den Abnehmerkasten von der Seite.Im ersten Bild mit freiliegendem Gleitblock, im zweitem Bild mit Notenband.Das Notenband ist für die Steuerung der Membranen zuständig und sorgt somit für die Musik.

Es ist beliebig auswechselbar.

 

Alle Pfeifen sind so angebracht, daß man gut zum stimmen rankommt (Keine versteckten Bodenpfeifen).

Die zwei seitlichen Basspfeifen B und c° wie oben links auf dem Bild zu sehen ist, sind einfach zum ein und aushängen.

Damit ist eine Wartungsfreundlichkeit garantiert.

Auf dem rechten Bild sieht man die tiefste Pfeife das F, sie ist zweimal gekröpft und geht seitlich am Abnehmerkasten vorbei nach oben.